Lorem ipsum dolor
Id qui et pariatur, in, culpa magna ex ea aute ipsum voluptate tempor
proident cupidatat nostrud. Cupidatat ipsum non est. Dolore,
reprehenderit ea aliquip laboris et velit laboris voluptate laboris.
Vorbericht Saison 2011/2012
Der TV Hardheim startet verspätet in die neue Landesliga-Saison / "Premium-
Neuzugang" im Tor
Gute Chemie für "Explosives"
Im Grunde müssten Hardheims Handballer bereits vor der Saison genug haben: Seit Mitte Juni sind die
Erftal-Jungs nun schon im Training, lediglich unterbrochen von einer kurzen Pause. 18 Testspiele
wurden in dieser Zeit absolviert.
Doch ein Blick in die Halle eröffnet die gegenteilige Ansicht: Fast komplett ist der Kader am Üben,
Werfen, Laufen. Es wird gescherzt und dennoch konzentriert gearbeitet. "Die Spieler haben einfach
Bock auf Handball", freut sich Abteilungsleiter Manfred Dörr. Und schnell ist dem Außenstehenden
klar, woran das liegt: Die Chemie zwischen Trainerteam und Mannschaft stimmt.
Doch diese gute chemische Mischung soll in der
kommenden Landesliga-Saison Explosives bewirken. "Wir
wollen vorne mitspielen", sagt Trainer Bernd Becker.
Zwei Tatsachen sprechen für dieses Ansinnen: Der TVH
schloss die vergangene Saison bereits als Vierter ab und
die Mannschaft ist komplett zusammengeblieben. Nicht
nur das: Mit Juraj Pekar präsentiert der TVH seinen
"Premium-Neuzugang". Der neue Torhüter kommt vom
TuS Fürstenfeldbruck, wo er Drittliga-Erfahrung
sammelte. Damit scheint der Weggang von Patrick
Zeitler und Andreas Schießer mehr als kompensiert.
Nachteilig könnte sich die einzig späte Anreise Pekars
auswirken. Er kommt heute nach Hardheim.
"Doch auch auf dem Feld haben sich die Spieler in vielen Bereichen weiterentwickelt", so Becker. Er
lobt vor allem das höhere Maß an Disziplin, mit dem seine Jungs zu Werke gehen. Diese offenbart sich
in mehreren Bereichen: Im Angriff werden die Torabschlüsse besser und geduldiger vorbereitet, auch
in der Defensive hat die Mannschaft während der Vorbereitung "mehrere Möglichkeiten gewonnen, den
Gegner aus dem Spielrhythmus zu bringen", so Becker. "Wir haben da einige Positionen verschoben",
erklärt Co-Trainer Jürgen Weimann.
Neu im Feld ist vor allem Henrik Bischof aus der eigenen Jugend. Der 18-Jährige kann seine Herkunft
nicht verleugnen: Linkshänder, Rückraumschütze - klar, dass der ehemalige Regionalliga-Spieler
Bernhard Bischof sein Papa ist. "Er hat glänzende Anlagen", schwärmt Becker.
Team bestens bestückt
Mit der Hinzunahme Bischofs zur ersten Mannschaft ist der Hardheimer Kader nun auch mit "Linken"
bestens bestückt und weist damit ein wesentliches (Erfolgs-)Merkmal für diese Klasse auf. Im
Rückraum bestechen Robin Steinbach, Thomas Withopf und eben Henrik Bischof nicht nur durch
Größenvorteile gegenüber ihrer Konkurrenz, sondern auch durch wahnsinnige Wurf-Wucht. Von der
Mitte aus werden Dominik Gärtner oder Lukas Dyszy das Spiel der Erftäler aufziehen. Am Kreis ist
Steffen Gärtner der Platzhirsch. Von Linksaußen soll Johannes Ackermann, von rechts Thomas
Farrenkopf für Tore sorgen, um den TVH in der Spitzengruppe zu halten. "Ich glaube, dass wir guten
und interessanten Handball sehen werden", so Abteilungsleiter Manfred Dörr.
Die Saison beginnt jedoch mit einem Spätstart. Heute stünde eigentlich das Derby gegen den TSV
Buchen auf dem Programm, doch der TSV hat seine Mannschaft aus der Landesliga zurückgezogen (wir
berichteten). Dieser "Ausfall" bringt aber auch einen Vorteil mit sich: Da sich der erste Spieltag über
drei Tage erstreckt, ist Bernd Becker übers Wochenende mit der Videokamera unterwegs, um die
Gegner unter die Lupe zu nehmen.
Der Blick ist bei Hardheims Handballern nach oben gerichtet. Die finale Kampfansage in Form eines
Aufstiegs-Formulierung fehlt vor allem aufgrund der Tatsache, dass man die Stärke der Konkurrenz
nicht optimal einschätzen kann.
Das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten ist hoch - und genug haben sie beim TV noch lange nicht. . .
Fränkische Nachrichten
24. September 2011
Von unserem Redaktionsmitglied Michael Fürst